Vom 23.03. bis zum 27.03. war es endlich soweit: Der Lateinkurs von Herrn Gendek brach – in Begleitung von Frau Watutin – in die älteste Stadt Deutschlands auf. Trier wurde 16 v. Chr. vom ersten römischen Kaiser, Augustus, gegründet und hieß demnach bei den Römern Augusta Treverorum.
Sowohl die Deutsche Bahn als auch das Wetter enttäuschten trotz Februar nicht, sodass Hin- und Rückreise reibungslos verliefen und wir die Stadt meist bei strahlendem Sonnenschein genießen konnten. Highlights waren die berühmte Porta Nigra, das am besten erhaltene Stadttor nördlich der Alpen, die Konstantinbasilika, das Amphitheater sowie die Kaiserthermen, in denen die Römer wohl nicht nur schwammen, sondern sich gar wuschen – es gab sogar eine mit Feuer betriebene Fußbodenheizung. Der Dom in Trier wiederum war eine Zeitreise durch die antike, romanische, gotische und sogar barocke Architekturgeschichte. Ein Besuch im Rheinischen Landesmuseum zeigte uns den größten je gefundenen Goldmünzenschatz der Welt, beeindruckende Mosaike, meterhohe Grabmonumente oder gar Unterwäsche aus der Römerzeit. Ein gemeinsames Abendessen im Cubiculum (lat. für Esszimmer) durfte natürlich nicht fehlen.
Um unsere Fahrt abzurunden, haben wir uns als Lateinkurs entschlossen, ungefähr zur Hälfte unseres Aufenthalts einen Ausflug nach Luxemburg zu unternehmen. Diese märchenhafte Hauptstadt des gleichnamigen Landes begeisterte uns nicht nur mit den modernen Hochhäusern auf dem Kirchberg, zu denen auch der Europäische Gerichtshof gehört, sondern auch durch die wundervolle Altstadt, von der man mit Fahrstühlen oder noch ausgefalleneren Vehikeln in die sogenannte „Unterstadt“ im Tal fahren konnte. Ein echter Geheimtipp für alle, die gerne verreisen!
Insgesamt haben wir eine wunderbare Reise in das antike, aber auch in das moderne Europa unternommen, die wir so schnell nicht vergessen werden. Und um den Text mit einem „Insider“ unserer Fahrt zu beenden, sagen wir: „Trier, Luxemburg, dankeschööön!“