Das Fach Informatik vermittelt essenzielle Kompetenzen für die digitale Welt. In einer zunehmend von Informations- und Kommunikationstechnologien geprägten Gesellschaft ist es unser Ziel, die Lernenden auf ein selbstbestimmtes und verantwortungsvolles Handeln im privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Kontext vorzubereiten.
Der Informatikunterricht fördert die Fähigkeit, Probleme systematisch zu lösen, indem komplexe Aufgaben in Teilprobleme zerlegt und durch den Einsatz von Algorithmen bearbeitet werden. Neben dem praktischen Umgang mit Hard- und Software erwerben die Schüler:innen grundlegendes Wissen über die Funktionsweise von Informatiksystemen, den Aufbau von Netzwerken und die sichere Nutzung digitaler Medien.
Im Mittelpunkt stehen dabei vier Kompetenzbereiche:
- Daten und ihre Spuren: Technische Grundlagen des Datenaustauschs und der Datenspeicherung, Umgang mit Internetdiensten und Schutz der Privatsphäre.
- Computerkompetenz: Verständnis und sachgerechte Handhabung von Computersystemen und Softwareanwendungen.
- Algorithmisches Problemlösen: Entwicklung und Implementierung von Algorithmen zur Lösung konkreter Probleme.
- Automatisierte Prozesse: Modellierung und Steuerung automatisierter Abläufe, von Robotern bis hin zu digitalen Assistenzsystemen.
Der Informatikunterricht orientiert sich am Kerncurriculum Informatik für die Sekundarstufen I und II. Diese Kerncurricula bilden die verbindliche Grundlage für unseren schuleigenen Fachunterricht.
- eine Klassenarbeit pro Halbjahr.
- Verhältnis schriftliche und mündliche Leistung: schriftlich (1/3), mündlich (2/3)
- Benotungsschlüssel für die Bewertung von Klassenarbeiten bezogen auf den Prozentsatz der erreichbaren Rohpunkte
„sehr gut“ (1) ab 89%
„gut“ (2) ab 76%
„befriedigend“ (3) ab 63%
„ausreichend“ (4) ab 50%
„mangelhaft“ (5) ab 20%
„ungenügend“ (6) <20%
- Beiträge zum Unterrichtsgespräch (Quantität und Qualität):
- mündliche Überprüfungen
- Unterrichtsdokumentationen (z. B. Heft, Mappe, Protokoll, Lernbegleitheft, Lerntagebuch, Portfolio)
- kurze schriftliche Lernkontrollen
- das Vorliegen von Dokumentationen der häuslichen Nach- und Vorbereitung und von Wiederholungsaufgaben
- Präsentationen, auch mediengestützt (z.B. Referat, Plakat, Modell)
- Ergebnisse von Partner- oder Gruppenarbeiten und deren Darstellung
- Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen
- praktische Leistungen (Programmieraufgaben, Projekte)
Schulinternes Curriculum Informatik (Stand: 02/ 2026)