Es ist sieben Uhr morgens, draußen glitzert der Schnee in der Sonne – und im Speisesaal unserer Hütte herrscht schon Aufregung. Schnell noch ein Brötchen, dann geht es los: Für die Fortgeschrittenen zur Mittelstation und von dort aus auf die Pisten des mit insgesamt 270 Pistenkilometern riesigen Skigebietes. Für die Anfänger zunächst auf den Anfängerhügel, der sich idealerweise direkt vor der Hütte befindet. Eine Woche Skifahrt in Saalbach/Hinterglemm wartete auf uns.
Für viele begann das Abenteuer bereits am ersten Tag mit den Skiern an den Füßen. Während einige schon sicher die Hänge hinunterfuhren, machten andere ihre ersten vorsichtigen Versuche im Schnee. Doch schon nach wenigen Tagen waren deutliche Fortschritte zu sehen: Die Anfänger meisterten nun auch die Abfahrt vom Gipfel des 1.984m hohen Zwölferkogel, die Fortgeschrittenen arbeiteten vor allem an ihrer Technik, insbesondere am Carven und am Kurzschwung. Dafür bedankt sich die Schule bei Skilehrer Jörg Miellicke und dem ehemaligen HLS-Schüler Jost Nickel, die extra engagiert wurden um mit ihnen gezielt zu trainieren.
Ein großer Dank geht zudem an Frau Rose, die die Fahrt organisierte und durch die Neuzusammensetzung des Betreuuerteams einiges an Zusatzarbeit auf sich nahm. Ansonsten wurde die Gruppe von Frau Markus und Herrn Huisgen begleitet.
Die Schülerinnen und Schüler durften alle Witterungsbedingungen erleben: Starker Schneefall am Dienstag verhinderte fast die Weiterfahrt. Besonders in Erinnerung bleibt jedoch der Mittwoch: strahlender Sonnenschein, perfekte Schneebedingungen und eine lange Abfahrt bis ins Tal.
Am Ende der Woche stand als Highlight eine kleine Abschlussprüfung auf dem Programm. Dabei mussten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen verschiedene Formationen vorfahren, während auch einzelne Techniken wie saubere Kurven, sicheres Bremsen und kontrolliertes Fahren bewertet wurden.
Abends sorgten Spiele, Musik und viele Gespräche für gute Stimmung. Schnell wurde klar: Auf einer Skifahrt geht es nicht nur ums Skifahren, sondern auch um Gemeinschaft.
Als wir am letzten Tag die Koffer packten, waren sich alle einig: Diese Woche ging viel zu schnell vorbei. Mit dem Bus kamen alle gesund wieder in Hannover an – müde, aber glücklich.