In der vergangenen Woche hat sich auf unserem Schulgelände im Kleinen Haus einiges getan: Eine rund 30 Meter lange Mauer wurde von der WIR-AG unserer Schule kreativ neu gestaltet – und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Über einen Zeitraum von vier Tagen arbeiteten die Schüler*innen intensiv an dem Projekt. Unterstützt und begleitet wurden sie dabei von dem Graffitikünstler Jonas Wömpner, der nicht nur sein Können einbrachte, sondern auch wertvolle Einblicke in die Welt der Graffitikunst vermittelte.
Doch bevor es an die Spraydosen ging, stand zunächst die Vorbereitung im Mittelpunkt: Gemeinsam wurden Ideen gesammelt, Themen diskutiert und erste Entwürfe gezeichnet. Die Mauer wurde gründlich gereinigt und grundiert, um eine optimale Grundlage für die Gestaltung zu schaffen. Schritt für Schritt entstand so ein durchdachtes Gesamtkonzept.
Während der Projekttage zeigte sich das Wetter von seiner wechselhaften Seite: Neben sonnigen Momenten gab es auch kühle, regnerische Phasen. Dennoch ließ sich die Gruppe davon nicht aufhalten und arbeitete mit großem Engagement weiter.
Neben der praktischen Umsetzung standen viele weitere Themen im Fokus. Die Schüler*innen erfuhren, was Graffiti ausdrücken kann, welche Botschaften dahinterstecken und wie man diese Kunstform technisch umsetzt. Viele Schüler*innen wagten sich zum ersten Mal an das Sprayen und wurden ermutigt, ihre eigenen Ideen künstlerisch auszudrücken.
Auch die Rückmeldungen aus der Gruppe zeigen, wie viel die Teilnehmenden aus dem Projekt mitgenommen haben. So berichtet Jonathan: „Ich habe das Graffitisprayen neu gelernt und habe viele Fortschritte gemacht.“ Auf die Frage, was den Schüler*innen am besten gefallen habe, antwortete eine andere Stimme: „Alles! Es war richtig cool.“
Besonders wichtig war es der Gruppe, Werte und Botschaften in das Kunstwerk einfließen zu lassen. Themen wie Gemeinschaft, Respekt und Vielfalt spiegeln sich nun in der farbenfrohen Gestaltung der Mauer wider und machen sie zu einem echten Blickfang auf dem Schulgelände.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie kreative Zusammenarbeit nicht nur die Umgebung verschönern, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl stärken kann. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, insbesondere an den Graffitikünstler Jonas Wömpner, für dieses gelungene Kunstwerk!