Am Donnerstag, den 16. April 2026, durfte die Klasse 10M mit ihrem Politiklehrer Herrn Bock zwei besondere Gäste begrüßen: den Rabbiner Gábor Lengyel und die muslimische Juristin Rumeysa Koç. Gemeinsam mit den Schüler:innen kam das interreligiöse ‚Tandem‘ ins Gespräch über die Wirkungen von Vorurteilen und die Frage, wie ein demokratisches Miteinander gelingen kann.

Das „Tandem“-Format bringt bewusst zwei Perspektiven zusammen und setzt auf persönliche Begegnung auf Augenhöhe, um einen offenen Austausch zwischen den Beteiligten zu fördern. Dieses Konzept ging auch in der Klasse 10M auf: Während des Workshops entwickelte sich eine lebendige Diskussion mit dem Fokus auf Antisemitismus und Islamfeindlichkeit, bei dem die Schüler:innengruppe offen Fragen stellen und sich mit ihrem Erfahrungshintergrund einbringen konnte. Erfahrbar wurde dabei auch, dass Demokratie mitunter bedeuten kann, sich mit kontroversen Meinungen anderer auseinanderzusetzen und diese auszuhalten, solange sie sich in einem rechtlich zulässigen Rahmen befinden.

Insgesamt hat der Workshop mit Gábor Lengyel und Rumeysa Koç eindrucksvoll verdeutlicht, wie wertvoll persönliche Begegnungen sind – und wie sehr sie dazu beitragen können, gegenseitiges Verständnis zu fördern und demokratische Werte zu stärken.