Der Physik-eA-Kurs des 12. Jahrgangs von Herrn Katemann hatte besonderen Besuch: Hendrik Maas vom Institut für Didaktik der Mathematik und Physik der Uni Hannover war zu Gast – und hatte ein spannendes Schülerexperiment im Gepäck.

Im Mittelpunkt stand ein von Hendrik Maas entwickeltes Experiment zum Thema elektrischer Schwingkreis. Die Aufgabe für die Schüler:innen:

In einer geheimnisvollen „Blackbox“ war eine Schaltung aus Kondensator und Spule verborgen. Durch geschicktes Experimentieren sollten die Lernenden herausfinden, wie die Schaltung aufgebaut ist und wie groß Kapazität und Induktivitäten sind.

Mithilfe von Messreihen, Berechnungen und physikalischem Verständnis analysierten die Schülerinnen und Schüler die Resonanzfrequenzen und zogen daraus Rückschlüsse auf die verborgenen Bauteile.

Gelungener Abschluss des Unterrichtsthemas

Für den Kurs bildete das Experiment einen motivierenden und praxisnahen Abschluss der Unterrichtseinheit „Schwingungen“. Besonders reizvoll war die detektivische Herangehensweise: Nicht einfach Werte messen, sondern aus physikalischen Zusammenhängen eigenständig auf unbekannte Größen schließen.

Gleichzeitig bot der Besuch Hendrik Maas die Gelegenheit, sein entwickeltes Experiment „in freier Wildbahn“ zu testen und wertvolle Eindrücke aus dem schulischen Einsatz zu sammeln.

Austausch beim Physiker-Frühstück

Beim anschließenden Physiker-Frühstück in der großen Pause kam es zu einem regen Austausch zwischen dem Gast aus der Universität und der Fachgruppe Physik der HLS Hannover. Dabei wurden Ideen zur Weiterentwicklung des Experiments und zur zukünftigen Zusammenarbeit diskutiert.

Der Besuch zeigte einmal mehr, wie gewinnbringend die Kooperation zwischen Schule und Universität sein kann – für Lehrkräfte, Studierende und vor allem für unsere Schüler:innen.