Was bedeutet es, heute als Jüdin oder Jude in Niedersachsen zu leben? Dieser Frage widmet sich der Dokumentarfilm „Jüdisches Leben in Niedersachsen“, dessen Premiere am Mittwoch, den 2. September 2026, im Apollo-Kino in Linden stattfand. Mit dabei waren auch zwei Politikgrundkurse unseres 13. Jahrgangs – gemeinsam mit ihrer Lehrkraft Matthias Bock sowie unserem Schulleiter Matthias Zeidler.

Die Premiere war Teil einer Fachtagung zur antisemitismuskritischen Bildung, zu der das Niedersächsische Kultusministerium eingeladen hatte. Im Mittelpunkt des Films steht die Vielfalt jüdischen Lebens in Niedersachsen. Dabei wird vor allem eines deutlich: Jüdisches Leben gehört ganz selbstverständlich zu Niedersachsen und es ist so vielfältig wie das Leben anderer Menschen auch.

Zugleich verschweigt der Film die Realität von Antisemitismus nicht. Die zunehmenden Anfeindungen und Gewaltandrohungen gegenüber Jüd:innen seit dem 7. Oktober 2023 werden ebenso thematisiert wie die persönlichen Erfahrungen der Menschen, die im Film zu Wort kommen.

Für eine besondere Überraschung sorgten einige für uns bekannte Gesicht, die im Film zu sehen waren: Ehemalige Schüler:innen der HLS zeigen ihr Leben als Jüd:innen in Hannover und geben persönliche Einblicke in ihren Alltag.

Der Dokumentarfilm wurde im Auftrag des Niedersächsischen Kultusministeriums produziert und soll in den kommenden Monaten allen Lehrkräften in Niedersachsen als Bildungsmedium zur Verfügung gestellt werden. Damit bietet er auch für den Unterricht eine spannende Möglichkeit, jüdisches Leben in Niedersachsen sichtbar zu machen und gemeinsam über Antisemitismus, Vielfalt und gesellschaftliches Miteinander ins G