Es ist schon erstaunlich, wie die Mathematik nahezu all unsere Lebensbereiche durchdringt. Sie ist als eine der ältesten Disziplinen überhaupt Grundlage für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Es gibt also vieles zu entdecken! Daher ist es uns wichtig unseren Schülerinnen und Schülern wichtige mathematische Kompetenzen zu vermitteln, z.B. das Anwenden des Dreisatzes oder die Untersuchung funktionaler Zusammenhänge.

Ab dem 7. Jahrgang steht den Schülerinnen und Schülern der graphikfähige Taschenrechner Tl-Nspire als Hilfsmittel zur Verfügung. Daneben wird auch mit Anwendungen wie z.B. geogebra oder in den Tablet-Klassen mit bettermarks gearbeitet.

Über den Unterricht hinaus ermuntern wir unsere Schülerinnen und Schüler dazu, in Wettbewerben ihre mathematischen Kompetenzen unter Beweis zu stellen. So nehmen der komplette 5. und 6. Jahrgang und unzählige weitere Interessierte aus höheren Jahrgängen jedes Jahr am „Känguru der Mathematik“ teil.

Des Weiteren stellen sich die 9. und 10. Klassen regelmäßig im Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ der Herausforderung, im Klassenteam verzwickte Aufgaben gemeinsam zu lösen. Schließlich können unsere Schülerinnen und Schülern aus allen Jahrgängen an der Mathematik-Olympiade teilnehmen. In den letzten Jahren haben es einige Athletinnen/Athleten sogar bis in die Landesrunde in Göttingen geschafft.

Mathematik-Olympiade

Um unseren Schülerinnen und Schülern mehr Möglichkeiten der mathematisch Erfahrung zu geben und auch vielleicht Begeisterung zu wecken, fördern wir an der Helene-Lange-Schule die Teilnahme an der Mathematik-Olympiade.

Dies ist ein Einzelwettbewerb, der getrennt nach Klassenstufen verläuft und jährlich bundesweit angeboten wird. In jeder der bis zu vier Runden sind vier bis acht Aufgaben zu bearbeiten, die vor allem logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativen Umgang mit mathematischen Methoden erfordern.

Die erste Stufe der Mathematik-Olympiade besteht darin, dass Schülerinnen und Schüler einige, bzw. alle Aufgaben ihrer Klassenstufe zu Hause lösen. Die besten Teilnehmer können an der zweiten Runde, der Schulrunde, teilnehmen. Im Februar geht es dann zur niedersächsischen Landesrunde nach Göttingen und anschließend im Mai zur Bundesrunde. Der Weg in die deutsche Nationalmannschaft führt dann u.a. über die erfolgreiche Teilnahme an der Bundesrunde. Die 6 Besten bilden das Team, das dann an der Internationalen Mathematik Olympiade teilnimmt.

Känguru-Wettbewerb

Deutschlandweit beteiligen sich über 900.000 (Stand: 2017) Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb, der ein internationaler Mathematik-Wettbewerb ist. Die Aufgaben für Deutschland werden vom Institut für Mathematik der Berliner Humboldt-Universität angepasst, an die Schulen geschickt und am Kängurutag innerhalb von 75 Minuten bearbeitet. Seit 2006 ist die HLS auch mit dabei.

Die Idee für diesen Multiple-Choice-Mathe-Wettbewerbs kommt aus Australien (1978), wurde von zwei französischen Mathematiklehrern nach Frankreich geholt. Zu Ehren der australischen Erfinder wurde er „Kangourou des Mathematiques“ (Känguru der Mathematik) genannt.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hat gewonnen:

  • eine Urkunde
  • ein Heft mit Aufgaben und Lösungen
  • einen kleinen Preis für alle (Beispiele aus den vergangenen Jahren: 2015 Knobelkette, 2014 Happy Cubes, 2012 Kubra)
  • viel Erfahrung und neue Erkenntnisse.

Darüber hinaus bekommen diejenigen, die besonders hohe Punktzahlen erreicht haben weitere Preise wie Experimentierkästen, interessante strategische Spiele, anspruchsvolle mathematische Puzzles und Bücher.

Mathematik ohne Grenzen

Der europäische Wettbewerb Mathematik ohne Grenzen wird seit 1990 von der Académie de Strasbourg angeboten. Vor Weihnachten findet die Vorrunde, zum Halbjahreswechsel jeweils die Hauptrunde statt. Die Siegerehrung erfolgt im Mai. Zu gewinnen sind Sach- und Geldpreise im Wert von über 2000 €. Doch diese stehen nicht im Zentrum: Unsere 9. und 10. Klassen können bei diesem Wettbewerb nicht nur ihre mathematischen Kompetenzen zeigen. Sie müssen als Klasse gemeinsam 10 bzw. 13 Aufgaben, davon eine in einer Fremdsprache, innerhalb von 90 Minuten lösen und ihre Überlegungen adäquat darstellen. Dies setzt Kooperation, Kommunikationsfähigkeit voraus und die Kenntnis, welche/r Mitschülerin/Mitschüler über welche Kompetenzen verfügt. Alles wird gebraucht: Freude am Knobeln, Zeichnen, Basteln, Schönschrift, Fremdsprachen, Deutsch und die Fähigkeit zur Selbstorganisation – Mathematikunterricht ohne Lehrer und Tafel!

Bewertungsgrundlagen

  • 2 Klassenarbeiten pro Halbjahr
  • schriftlich (50%), mündlich (50%)

Benotungsschlüssel für die Bewertung von Klassenarbeiten bezogen auf den Prozentsatz der erreichbaren Rohpunkte

  • 1 ab 89%
  • 2 ab 76%
  • 3 ab 63%
  • 4 ab 50%
  • 5 ab 20%
  • 6 <20%
  • 3 Klausuren pro Schuljahr (1x 90min, 2x 60min)
  • schriftlich (50%), mündlich (50%)

Benotungsschlüssel (Notenpunkte) für die Bewertung von Klassenarbeiten bezogen auf den Prozentsatz der erreichbaren Rohpunkte

  • 15 ab 95%, 14 ab 90%, 13 ab 85%
  • 12 ab 80%, 11 ab 75%, 10 ab 70%
  • 09 ab 65%, 08 ab 60%, 07 ab 55%
  • 06 ab 50%, 05 ab 45%, 04 ab 40%
  • 03 ab 34%, 02 ab 28%, 01 ab 20%
  • 00 <20%
  • Semester mit 2 Klausuren und Klausur unter Abiturbedingungen: schriftlich (50%), mündlich (50%)
  • ansonsten: schriftlich (40%), mündlich (60%)

Benotungsschlüssel (Notenpunkte) für die Bewertung von Klassenarbeiten bezogen auf den Prozentsatz der erreichbaren Rohpunkte

  • 15 ab 95%, 14 ab 90%, 13 ab 85%
  • 12 ab 80%, 11 ab 75%, 10 ab 70%
  • 09 ab 65%, 08 ab 60%, 07 ab 55%
  • 06 ab 50%, 05 ab 45%, 04 ab 40%
  • 03 ab 34%, 02 ab 28%, 01 ab 20%
  • 00 <20%
  • Beiträge zum Unterrichtsgespräch (Quantität und Qualität)
  • mündliche Überprüfungen
  • Unterrichtsdokumentationen (z. B. Heft, Mappe, Protokoll, Lernbegleitheft, Lerntagebuch, Portfolio)
  • kurze schriftliche Lernkontrollen
  • das Vorliegen von Dokumentationen der häuslichen Nach- und Vorbereitung und von Wiederholungsaufgaben
  • Präsentationen, auch mediengestützt (z.B. Referat, Plakat, Modell)
  • Ergebnisse von Partner- oder Gruppenarbeiten und deren Darstellung
  • Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen
  • freie Leistungsvergleiche (z. B. Schülerwettbewerbe)
  • sachbezogene und kooperative Beiträge zum Unterrichtsgespräch (Quantität und Qualität)
  • mündliche Überprüfungen
  • kurze schriftliche Lernkontrollen
  • das Vorliegen von Dokumentationen der häuslichen Nach- und Vorbereitung und von Wiederholungsaufgaben
  • Unterrichtsdokumentationen (z. B. Heft, Mappe, Protokoll, Lernbegleitheft, Lerntagebuch, Portfolio)
  • Präsentationen, auch mediengestützt (z.B. Referat, Plakat, Modell)
  • Ergebnisse von Partner- oder Gruppenarbeiten und deren Darstellung
  • verantwortungsvolle Zusammenarbeit im Team (z.B. planen, strukturieren, reflektieren, präsentieren)
  • Umgang mit Medien und anderen fachspezifischen Hilfsmitteln
  • Anwenden und Ausführen fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen
  • Anfertigen von schriftlichen Ausarbeitungen
  • Erheben relevanter Daten (z.B. Informationen sichten, gliedern und bewerten, in unterschiedlichen Quellen recherchieren)
  • freie Leistungsvergleiche (z.B. Schülerwettbewerbe)