Geschichte

Sich selbst in seinem eigenen Lebensumfeld sowie Andere in ihrem jeweiligen Kultur- und Zeitraum verstehen zu lernen, ist die Aufgabe, der wir uns im Fach Geschichte stellen!

Um die Gegenwart zu begreifen, richten wir unseren Blick auf die Vergangenheit und begeben uns auf eine Reise von der Steinzeit bis ins 21. Jahrhundert.

Dabei ist es wichtig zu lernen, die jeweilige Lebenswelt in all ihren Facetten differenziert wahrzunehmen und sich dabei auch bewusst zu werden, dass Deutungen – heute wie gestern – immer durch das eigene Umfeld geprägt sind. Diese Erkenntnis ermöglicht uns einen sensibilisierten und kritischen Blick auf die Dinge.

Um den Kontakt mit der Vergangenheit herzustellen, werden von uns vielfältige Wege beschritten:

  • Die Analyse von schriftlichen oder bildlichen Quellen sowie von Überresten lässt jeden von uns zum Forscher werden, um Antworten auf die eigenen Fragen an die jeweilige Zeit zu finden.
  • Die Nutzung digitaler Medien ermöglicht uns eine große Bandbreite an Quellen und ein hohes Maß an Anschaulichkeit.
  • Zeitzeugenbefragungen oder Lesungen geben uns Gelegenheit am Puls der Zeit zu sein und direkten Einblick in das Handeln und Fühlen der Menschen zu bekommen. Hier haben wir persönliche Kontakte, die uns die Zeiträume des Nationalsozialismus, der Nachkriegszeit sowie der DDR nahebringen.
  • Historische Jahrestage werden im Schulalltag z.B. durch Ausstellungen oder Gedenkveranstaltungen präsent gemacht und laden ein, sich damit auseinanderzusetzen.
  • Das Aufsuchen außerschulischer Lernorte – von der Antike (Ausflug nach Kalkriese) bis zur frischesten Vergangenheit der deutsch-deutschen Geschichte (Fahrt nach Berlin) – lassen die Ereignisse spürbar werden: Man sieht oder läuft über originale Schauplätze und hat die Ereignisse förmlich vor Augen.
  • Der Kontakt mit Kooperationspartnern regt zur intensiven Arbeit an konkreten Fragestellungen oder historischen Untersuchungen durch Workshops oder Projekte an: So ermöglicht uns die Kooperation mit der Gedenkstätte Ahlem, Einblicke in die Geschichte Hannovers und der deutschen Juden im 19. und 20 Jahrhundert zu erhalten sowie Formen des Erinnerns zu reflektieren. Auch die im Rahmen der Hannah-Arendt-Tage stattfindenden Kooperationsprojekte mit unserer Schule regen zur Auseinandersetzung mit relevanten politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen an.